Hier ist eine Web-Diashow aller Fotos des Sportkurses "Windsurfen und Segeln 2009" vom 11. - 19.06.2009 auf Fehmarn. Das Tagebuch der Veranstaltung findet Ihr weiter unten!
Anmelde-Formulare für den Sportkurs "Surfen und Segeln" gibt es im Download-Bereich!
TERMIN: Der Kurs wird 2011 von DO, 19.05. bis FR, 27.05.2011 stattfinden.
Tagebuch des Sportkurses „Windsurfen und Segeln“
11.06.09 - 19.06.2009
Wulfener Hals/Fehmarn
von Julia Kohfeldt, Sonja Buchholz, Inga Matthies
Tagebuch 1.Tag, Donnerstag, 11.06.2009
Ankunft am ,, Wulfener Hals“ um ca. 13.30 Uhr. Wir haben unsere Wohnwagen bezogen und als erstes gegessen. Das Wetter heute war mega schlecht, es regnet nur! Selbst jetzt stürmt es noch (23.42 Uhr), obwohl Fehmarn ja die ,,Sonneninsel“ schlechthin ist.
Selbst bei diesem schlechten Wetter ging es sofort in unseren super-sexy Neoprenanzügen in den Binnensee. Wir hoffen alle, dass es bis morgen aufhört zu regnen, weil unsere Sachen jetzt schon nass sind. Obwohl auch Windstufe 9 angekündigt ist, werden wir wahrscheinlich surfen gehen.
„So ein Schietwetter hatten wir seit Jahren nicht mehr“, dass waren Herr Therkorns (Jörgs) Motivationsansagen für uns. Unser Spruch: „Abgesoffen auf Fehmarn 09“ passt jetzt schon! Wir hoffen auf besseres Wetter!!!
Bis morgen
Tagebuch 2. Tag, Freitag, den 12.06.2009
Heute war keine Windstärke 9, aber 8,9 (grins!). So kam es uns zumindest vor. Um 09.00 Uhr war Frühstück bei Sina, Louisa und Rebekka. Die Jungs haben natürlich verplant, ihren Tisch und die Stühle mitzubringen. Aber es waren fast alle richtigen Brötchen da. Dabei haben wir auch die Gruppen für die Wasser-Arbeit eingeteilt und zwar 5er, 4er und 3er. Unsere Gruppe besteht aus Rebekka, Louisa, Nadine, Julian, Kai, Mareike, Sina, Inga, Sonja, Julia, Kathi und mir (Pia). Die andere Gruppe besteht aus Laura, Alexandra, Alena, Alexander, Dennis, Hannes, Stefanie, Elena, Malte, Yquem, Jaqueline und Michaela.
Unsere Gruppe war mittags von 13.00 Uhr – 16.30 Uhr auf dem Wasser. Vormittags hatten wir Trockenübungen mit dem Rigg, aber auf dem Wasser war es denn doch schwerer, als an Land bzw. an Land war es schwerer als im Wasser! Abends haben wir eine Reflektion vom Tag gemacht und Eis von Herrn Therkorn (Jörg) bekommen, weil sich alle getraut haben, auf das Wasser zu gehen.
Tagebuch 3. Tag, Samstag, den 13.06.2009
Wie immer war Frühstück um 09.00 Uhr, für uns viel zu früh! Rebekka konnte ihre Brötchen nicht aufschneiden. Das musste Inga dann machen, was allerseits zur Belustigung beigetragen hat.
Dann wurde wieder in zwei Gruppen gesurft, die erste um 10.00 Uhr und die zweite um 13.00 Uhr. Wir hatten viel Wind. Es war bis zu 90 km/h*.
Abends haben wir Katamaran-Theorie mit Alex, Alena, Malte und Alena gemacht. Das haben wir bei den Katamaranen gemacht.
Abends haben wir zusammen gesessen und noch etwas getrunken. Einige von uns sind mit dem Taxi nach Burg gefahren und haben eingekauft. Vor allem Sonja brauchte dringend Unterwäsche, da sie leider keinen Koffer packen kann. Pia hat dann noch Sonjas Handtuch in der Surfschule vergessen, so dass ein neues Handtuch gebraucht wurde.
Um 23.30 Uhr ist dann noch eine kleine Gruppe, die noch nicht kaputt vom Surfen war, nach Burg in die Disco gegangen, was sehr viel Spaß gemacht hat.
Tagebuch 4. Tag, Sonntag, den 14.06.2009
Heute hatten wir unsere erste Katamaranstunde mit Franky, dem berühmt-berüchtigtem Kat-L. Wir sind mit acht Booten (Hoobies und Top-Katsehrer) raus, je drei bis vier Leute. Auf einigen Booten, so wie bei Inga, Julia und Kathi, sind nur Anfänger gewesen. Dem entsprechend schwer war es auch für sie, den Anweisungen Frankys Folge zu leisten.
Karolina, Sandra und Uli haben uns besucht. Sie sind zweieinhalb Stunden gefahren (echt süß von ihnen). Karo ist dann prompt auch Surfen gewesen (sie ist total das Naturtalent), was ihr auch sehr viel Spaß gemacht hat. Sonja und Pia (ich) sind mit Jörg Therkorn beim Katamaran mitgefahren, was uns auch sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl es schon sehr kalt war. bends haben wir ein Volleyballturnier gemacht, mit vielen Zuschauern und Spielen. Cord und Jörg haben selbstverständlich auch mitgemacht. Andere haben Diabolo gemacht oder jongliert.
Wir sind anschließend todmüde ins Bett gefallen.
Tagebuch 5. Tag, Montag, den 15.06.2009
Wie jeder Tag begann der Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück, doch dieser Morgen hatte anschließend eine kleine Überraschung parat: heute stand das Kentern auf dem Plan. Dass Kentern eine lustige Sache ist, ahnte an dem Morgen bestimmt keiner. Um es zu üben, sprang Franky von Kat zu Kat und gab Hilfestellung.
Was beim Kentern alles Lustiges passieren kann hörten wir erst beim Abbauen der Kats. Herr Therkorn wollte nur umkippen, weil er dringend „pullern“ musste und Rebekka drückte Herrn Hoops unter Wasser.
Der Nachmittag gestaltete sich mit Surfen, wo die gesamte Gruppe wieder in zwei geteilt wurde.
Den Abend verbrachten wir mit einer weiteren Theoriestunde, wo das Thema „Fahrtechniken“ behandelt wurde, die laut der Surfteilnehmer ein wenig zu lang dauerte.
Damit war der Tag allerdings immer noch nicht beendet, denn Sonjas Geburtstag wurde ordentlich gefeiert. Die Lehrer und alle anderen nahmen an der kleinen Feier teil.
Der Tag fing mit den Vorfällen des Kenterns lustig an und hörte ebenfalls lustig und fröhlich auf.
Tagebuch 6. Tag, Dienstag, den 16.06.2009
Heute war ein chaotischer Tag. Eigentlich fing wieder alles ganz normal an. Die Jungs kamen wie immer ohne Tisch. Becki konnte ihre Brötchen wieder nicht aufschneiden, ich (Inga) durfte ihr wieder helfen. Cord hat sich wieder Milch mit den Worten: „Da ist ja noch in Rest drin, den mach ich mal alle, nä“, bei Alex, Laura und Co. geliehen.
Dann ging unsere dritte Stunde Kat-Segeln mit Franky los. Wir haben unsere Boote aufgebaut und auf dem Wasser hat sich dann plötzlich ein Schäkel vom Rigg gelöst. Der Mast ist dann mit Krawumm runtergedüst. Gott sei Dank saßen die Mädels in Luv, so dass keiner den Mast abbekommen hat, doch Louisa hat leider den Schäkel abbekommen (fette Beule, schwindelig). Mareike und Louisa sind dann lieber nicht mitgefahren.
Kat fahren war dann wieder sehr aufregend. Wir (Kathi, Jule, Inga) sind dann leider unfreiwillig gekentert, weil der Mast im Schlick steckte, so dass Franky uns helfen musste, das Boot wieder aufzurichten. Auch Cords Boot ist wegen ihm selber wieder gekentert (grins).
Tagebuch 7. Tag, Mittwoch, den 17.06.2009
Heute, an unserem surffreien Tag, mussten wir eine halbe Stunde früher aufstehen. Danach ging es mit den Fahrrädern sofort los nach Burg, wo wir zum Silo-Climbing gefahren sind. Kathi und Jörg sind die 40 Meter-Route hochgeklettert.
Nach dem Climbing hatten wir Freizeit. Einige sind Fisch- und Eisessen gegangen. Andere waren shoppen oder haben die Zeit für andere Sachen genutzt.
Nachmittags sind Pia, Kathi, Hannes, Jörg und Cord mit einem Motorflugzeug über Fehmarn geflogen.
Am Strand wurde dann gechillt und gelernt, da wir ja am nächsten Tag unsere Theorieprüfung hatten.
Tagebuch 8. Tag, Donnerstag, den 18.06.2009
Heute ging es rund! Heute waren die Prüfungen angesagt!
Frühstück war wie immer um 09.00 Uhr. Um 10.00 Uhr haben wir uns alle an der Surfschule getroffen.
Die Kat-Theorieprüfung haben wir vor die Praxis gezogen, weil wir dann noch nicht in die kalten und nassen Neos mussten.
Wir haben eine Vorbereitung mit Franky gemacht. Er ist jede Frage (so gut wie) einmal mit uns durchgegangen. Danach war es echt easy. Wir hatten A- und B-Bögen, aber saßen alle an einem gemeinsamen Tische, so dass wir uns alle unterhalten konnten. Franky meinte: „ Wenn ihr schon abschreibt, dann seid dabei wenigstens leise.“ Echt cool von ihm. Überraschenderweise haben den Kat-Schein alle bestanden, was wir erst um 17.00 Uhr erfahren haben.
Nach der Theorie sind wir dann mit den vier Hoobies und drei Top-Kats raus. Nicht auf die Ostsee, weil es zu windig dafür war, was Becki echt doof fand, denn es war ihr viel zu langweilig.
Franky ist mit Louisa zusammen auf einem Motorboot gefahren.
Heute haben es alle geschafft, nicht zu kentern, außer Cord und Jörg inklusive ihrer Crew.
Was uns nicht erzählt wurde ist, dass das auch eine Praxis-Prüfungsfahrt war. Ich denke, damit wir nicht so nervös sind. Nach der Kat-Fahrt ging es für die erste Truppe (mit einer halben Stunde Pause zwischendurch), gleich weiter zum Surfen. Wir hatten alle mächtig Bammel davor, doch ich denke, dass es bei allen außer mir (Pia) gut gelaufen ist.
Mareike hat aus Versehen den Surf-Mast über den Kopf bekommen (schnief). Sie hat vor Schmerzen geweint und ich musste gleich mit weinen, weil es mir so Leid tat, dass Mareike immer alles abbekommt. Aber Gott sei Dank geht es ihr wieder besser.
Um 17.30 Uhr haben wir dann unsere Katscheine ausgestellt bekommen und Franky und Mara haben jeweils eine Flasche Sekt mit allen Unterschriften von uns bekommen.
Anschließend hatten wir zwei Stunden Zeit zum Lernen und dann ging es weiter mit der Surftheorie-Prüfung. Hierbei gab es Fragebögen von A bis D, also schon schwieriger, aber für die, die gelernt haben, war es auch leicht.
Drei Mädels haben es im 1. Anlauf nicht geschafft (Katharina, Jacqueline und Michaela). Sie müssen am Dienstag, den 23.06., zur mündlichen Nachprüfung, um ihren Schein noch zu bekommen. Alle anderen waren aber super-mega-düpier-hyper-happy, den Surf- und Katschein in der Tasche zu haben! Ist schon ein echt tolles Gefühl!!!
Zwischendurch hieß es aber immer kräftig Putzen und Aufräumen, da am nächsten Tag schon um 09.00 Uhr die Wohnwagen abgenommen werden sollten (hätten wir aber auch noch morgens geschafft, da wir immer um 07.00 Uhr aufgestanden sind, grins).
Abends gab es noch ein lustiges Zusammensein mit Cord und Jörg und die Korken wurden noch einmal ordentlich geknallt.
Am Freitag ging es abschließend wieder Richtung Heimat!